Gridhound sichert sich Finanzierung eines Hamburger Family Offices mit Beteiligungserhöhung der Alt-Investoren

Das Energie- und KI-Start-Up akquiriert eine halbe Million Euro zur Unterstützung der Energiewende im Verteilnetz.

Aachen, Deutschland – 24.06.2020 – Gridhound hat für seine Seed-Runde erfolgreich eine halbe Million Euro eingeworben. Neuer Hauptinvestor ist ein Hamburger Family Office, das hochkarätige Expertise unter Anderem in den für Gridhound relevanten Bereichen intelligente Energiemessdienstleistungen und Energieversorgung mit an Bord bringt.

Die bereits beteiligten Business Angels Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach, Robert Hienz und Geschäftsführer Dr. Helmut Bergstein investierten in dieser Runde erneut in das Spin-Off der RWTH Aachen. Ebenfalls Teil des neuen Gesellschafterkreises wird der niederländische Start-Up Accelerator-VC Rockstart.

 

Gridhound nutzt ein zum Patent angemeldetes Verfahren, das durch künstliche Intelligenz (KI) Beobachtbarkeit und eine optimale Messstellenplatzierung im Verteilnetz ermöglicht. Die finanziellen Mittel wird das Unternehmen insbesondere für die Kundengewinnung und Weiterentwicklung der Produkte einsetzen.

 

Das Gridhound-Team verbindet Wissen und Werkzeuge aus den Bereichen Energiesysteme, KI und Softwareentwicklung. Das Ergebnis ist ein im Vergleich zur klassischen Netzzustandsschätzung (auch State Estimation genannt) reduzierter Messtechnikbedarf von etwa 95%. Durch die Erfahrungen aus dem positiven Abschluss mehrerer EU-Horizon 2020 Forschungsprojekte und nach Umfirmierung in eine GmbH gelang 2019 erfolgreich der Markteintritt. In enger Zusammenarbeit mit europäischen Verteilnetzbetreibern zeigt Gridhound, dass der Übergang vom innovativen Konzept zur kommerziellen Einführung funktioniert.

 

„Gridhound ist ein echter Pionier für den Einsatz von KI im Stromsektor. Verteilnetzbetreiber müssen mit den ständig steigenden Herausforderungen durch die Energiewende mithalten. Mit der KI basierten Software von Gridhound erhalten die Netzbetreiber schneller und deutlich kostengünstiger vollständige Transparenz, wie vorhandene Netzkapazitäten optimal ausgelastet werden können bzw. wo Netze ausgebaut werden müssen.“, so Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach, Aufsichtsratsvorsitzender Uniper

 

Über Gridhound:

Gridhound hat sich als eines der führenden KI Start-Ups und Experte für die Netzzustandsschätzung für Verteilnetze positioniert. Der Einsatz von KI liefert der Energiewirtschaft dringend benötigte Daten – insbesondere zur Beobachtung und Planung. Das Unternehmen fördert die Energiewende durch seinen Beitrag zur Digitalisierung, Automatisierung und Intelligenz im Verteilnetz.